Ensor Experience Center in Oostende eröffnet

Das Wohnhaus des belgischen Surrealisten wird zum Erlebniszentrum
Wohnhaus des Surrealisten James Ensor, Foto: Nick Decombel

Oostende. Im Juli dieses Jahres wurde das renovierte Wohnhaus des belgischen Surrealisten James Ensor in der Vlaanderenstraat 27 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis zu seinem Tod 1949 hatte der international bekannte Künstler hier - nahe dem Strandboulevard der flämischen Küstenstadt - gelebt. Ausgestattet mit einem Audioguide sehen die Besucher auf dem Weg durch das mehr als 1100 Quadratmeter große Museum in fünf thematisch ausgerichteten Räumen, was auch Ensor sah: Gegenstände, Möbelstücke und Aussichten, die ihn dauerhaft inspirierten und die heute noch auf seinen Bildern zu entdecken sind. In einem eigenen Bereich des Ensor Experience Center werden erstmals Originalwerke von Ensor wie Zeichnungen und Malereien bis hin zu den für ihn typischen Masken und Puppen gezeigt. Wechselausstellungen, die auf die enge Verbindung zwischen Ensor und seiner Heimatstadt verweisen, ergänzen das museale Angebot. Der skurile Künstler, der seine Heimatstadt nie verlassen hat, bekam umgekehrt immer wieder Besuch von deutschen Kriegs-Exilanten wie Albert Einstein oder Max Beckmann. Ausführliche Informationen auf Deutsch unter: www.ensorstad.be

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