Rembrandt und seine Zeit

Einmal mehr präsentieren die Niederlande das Goldene Zeitalter - mit ihrem Superstar Rembrandt van Rijn
Rembrandt, Selbstbildnis mit Saskia, 1629-1633 Rijksmuseum, Amsterdam – Vermächtnis von Herrn und Frau De Bruijn-van der Leeuw, Muri (CH), Foto: Rene den Engelman

Innovativ und provokant stellte Rembrandt im Goldenen Zeitalter die Kunstwelt auf den Kopf. Auch dreieinhalb Jahrhunderte nach seinem Tod (4. Oktober 1669) inspirieren seine herausragenden Werke immer noch die Welt. Anlässlich seines 350. Todesjahres präsentieren das Rijksmuseum und weitere Ausstellungshäuser große Schauen und eine Vielzahl von Veranstaltungen, die dem Ausnahmekünstler gewidmet sind. Den Anfang macht das Fries Museum in Leeuwarden, das Einblick in die Höhen und Tiefen der ungewöhnlichen Beziehung zwischen Rembrandt und seiner Frau Saskia gewährt.

Hochkarätige Ausstellungen dort, wo das Goldene Zeitalter Blüten trieb 

Nach der feierlichen Eröffnung des Themenjahrs am 30. Januar besichtigt Prinzessin Beatrix die neue Ausstellung „Rembrandt und das Mauritshuis“, die ab 31. Januar bis 15. September für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Das Haager Museum zeigt hier erstmals alle Sammlungs-Werke des Künstlers in einer Schau, u. a. sein letztes Selbstporträt sowie die berühmte „Anatomie-Stunde des Dr. Nicolaes Tulp" von 1632. 

Weitere Höhepunkte im Themenjahr sind die Schauen „Rembrandts soziales Netzwerk“ (1. Februar bis 19. Mai im Rembrandthaus Amsterdam), „Alle Rembrandts“ (15. Februar bis 10. Juni im Rijksmuseum Amsterdam), „Pieter de Hooch – Delfter Maler des Goldenen Zeitalters“ (11. Oktober bis 16. Februar im Museum Prinsenhof Delft), „Der junge Rembrandt“ (3. November bis 8. Februar 2020 im neu eröffneten Museum De Lakenhal Leiden). Das Schifffahrtsmuseum in Amsterdam lädt das ganze Jahr über zu einer virtuellen Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein, das wegen seiner wirtschaftlichen und kulturellen Blüte als Goldenes Zeitalter in die niederländische Geschichte einging.   

 

Foto: Cornelia Ganitta