Be modern

Die KMSKB in Brüssel präsentieren einen Querschnitt der Moderne - BIS AUF WEITERES WEGEN CORONA GESCHLOSSEN!

Wie viele Museen in Corona-Zeiten, blicken auch die belgischen zurzeit verstärkt auf die eigene Kollektion. So rücken aktuell die Königlichen Museen der Schönen Künste Belgiens (KMSKB) mit der Ausstellung BE MODERN ihre Bestandswerke moderner und zeitgenössischer Kunst in den Mittelpunkt. Rund 150 Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten, Installationen und bewegte Bilder aus dem In- und Ausland sind zu sehen. Anhand von drei wechselnden Themen wird ein chronologischer Überblick gegeben. Das erste Thema befasst sich mit der Emanzipation von Linie und Farbe und der Entwicklung hin zu einer radikal abstrakten Bildsprache. Das zweite ist auf die freie Verwendung von Materialien, die sich verändernde Rolle des Objekts und die Perspektive der Konzeptkunst gemünzt. Das letzte Themengebiet handelt von den sich verändernden Beziehungen zwischen Mensch und Welt im 20. Jahrhundert und den damit verbundenen existenziellen Fragen. Die Präsentation lädt ein zu einem neuen Blick auf  die Sichtweisen sowohl großer internationaler Namen der Moderne wie Henri Matisse, Paul Klee, Hans Arp oder Josef Albers, als auch belgischer Vertreter der jüngeren Kunst wie beispielsweise Luc Tymans.

Ein zusätzliches Panel - eingerichtet auf der zweiten Etage - zeigt die ästhetische Revolution der amerikanischen Minimalisten-Bewegung. Dieser Teil der Schau enthält auch drei selten gezeigte Werke des Künstlers Frank Stella (*1936) aus einer Privatsammlung. Bill Violas "Purification" - eine beeindruckende Videoinstallation in Form eines Diptychons - wird ebenfalls (separat) in der Berheim Hall ausgestellt. 

Auf der 3. unterirdischen Etage liegt der Schwerpunkt auf den jüngsten Akquisitionen, von denen die meisten erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Mit dabei Werke von Roger Ballen, Georges Meurant, Chéri Samba, Agnès Guillaume, Rinus van de Velde, Emmanuel Van der Auwera und anderen.

Be modern von Klee bis Tymans, KMSKB Brüssel, 2.10.20 bis 24.1.21, Internet: https://www.fine-arts-museum.be/en/exhibitions/be-modern

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